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Mit der Gartenschere unterwegs

Jetzt, wo die Sonne so ausdauernd scheint, hat mich die unbändige Lust gepackt, den Urwald zu lichten und den Garten wieder in einen begehbaren Zustand zu versetzen. Eine überdimensionale Blut-Johannisbeere, die schon völlig vergreist war, wurde stark zurück geschnitten und sieht jetzt wieder richtig schön aus. Das gleiche mit unendlich hohen Kletterrosen, mehreren Hibiskussträuchern und den Sträuchern am Zaun zum Nachbarn. 

 

Wenn man so unterwegs ist und alle Wege frei schneidet, findet man auch plötzlich Pflanzen, von denen man gar nichts wusste. So tauchte unter einer riesigen Heckenrose überraschend noch ein Liguster auf.

 

Jetzt bin ich überwiegend durch und begeistert, wie viel freie Beetfläche ich plötzlich zum Gestalten habe. Vor ein paar Wochen war ich noch im Gartencenter und dachte, schade, ich habe gar keinen Platz für all die Ideen, die ich gern umsetzen möchte. Das ist jetzt anders und es juckt mir in den Fingern die groben Vorstellungen, die ich hatte, jetzt zu verfeinern und dann auch in die Tat umzusetzen.