· 

Naschgarten nimmt Form an

In den letzten sonnigen Tagen bin ich bei der Anlage meines Naschgartens um einiges weiter gekommen. Ich habe Rasen entfernt, Sträucher gerodet, Schwertlilien umgesetzt, Wege angelegt, eine Säulenzwetschge, eine Säulenkirsche und vier Himbeersträucher gepflanzt, Hochbeete gekauft, aufgebaut und diese mit Holzhäcksel und Erde befüllt. Zu guter Letzt haben auch Kohlrabi und Weißkohl den Weg in die Erde gefunden, sowie auch die Samen von Puffbohnen, Erbsen, Möhren, Radieschen und Salat. Es ist zu früh um zu behaupten, ich wäre fertig, aber die erste Grundstruktur ist doch zu erkennen. Und ich bin hammer-stolz, vor allem wenn man zurück blickt, wie das Stück Garten noch im Januar aussah. 

Vorher-Nachher-Vergleich

Da war mein zukünftiger Naschgarten noch ein ungefähr vier Meter breites und sechs Meter langes Areal, dominiert von vielen Sträuchern, mit eher schäbig aussehendem Rasen und einem Beet überwuchert von Schwertlilien. Der Eingang war auf der Wiese, es gab keinen vernünftigen Weg und auf dem Kiesbereich am Haus hatten sich Unkräuter breit gemacht. Alles in allem war kein Gemüsegarten erkennbar.

Da hat sich jetzt doch viel getan und die Schufterei hat sich gelohnt. Besuch hatte ich immer von Nachbars Katze, die bei allen veränderten Punkten ganz verwundert stehen blieb. Da war doch vorher noch ein Strauch, wo ist der denn hin? Aber sie kam neugierig jeden Tag wieder vorbei und war quasi immer mein erster Zeuge der Gartentransformation.

 

Alles ist natürlich noch nicht perfekt, es fehlen noch Randsteine, der Kiesbereich ist noch nicht fertig, auf dem Rasen soll noch ein Hühnerstall entstehen, ich hätte gern noch eine Stachelbeere und das Beet enthält noch fast mehr Steine als Erde. Aber gerade letzteres ist eher eine Geduldsaktion, Steine raussammeln und Erde oder Kompost untermischen. So wird das hoffentlich auch langsam ein annehmbares Gemüsebeet.